Verein
Die Geschichte der Luftsportgruppe Burgheim
beginnt 1938, als ein Illdorfer Volksschullehrer
einige begeisterte junge Leute um sich versammelt,
um Modellflugzeuge zu bauen.
Der genaue Geburtstag ist nicht mehr festzustellen. Aber bereits ein Jahr später machten die Mitglieder eben dieser Gruppe in Huisheim ihre ersten fliegerischen Erfahrungen. Gemeinsam mit Neuburger Fliegern fuhr man an den Wochenenden mit dem LKW dorthin. Vom 28.12.1939 bis 04.01.1940 wurde trotz eisiger Kälte auf dem Schulgleiter SG 38 ein Lehrgang durchgeführt.
Im August 1940 absolvierten die jungen Burgheimer Flieger in Bergheim bei Dillingen bereits ihren zweiten Lehrgang, an dessen Ende für viele die A-Prüfung stand. Nun aber forderte der 2. Weltkrieg seine Opfer. Fast alle jungen Männer wurden eingezogen, viele von ihnen kamen nicht mehr zurück.
Es war wohl die Begeisterung für die Fliegerei, die bereits im Mai 1949 eine kleine Gruppe veranlaßte, sich zu treffen, um wieder fliegen zu können. Der Schreinermeister Max Brachmann stellte seine Werkstatt in Burgheim zur Verfügung, damit ein Segelflugzeug gebaut werden konnte. Am Anfang musste natürlich Geld beschafft werden. Es wurde gesammelt, gespendet und Faschingsbälle mit Tombola veranstaltet um wenigstens das Nötigste beschaffen zu können. Bald begann der Bau des Segelflugzeuges mit dem Namen "BABY 3". Ohne die Hilfe der Burgheimer Handwerker, Geschäftsleute und Förderer von damals, hätte es zu dieser Zeit sicherlich keine Luftsportgruppe gegeben.
Als dann die Burgheimer hörten, dass in Eichstätt ein Segelflugzeug über den Krieg gerettet wurde, machte man sich sofort auf den Weg dorthin und tatsächlich konnte, trotz Verbot der Alliierten, zusammen mit den Eichstätter Fliegern geflogen werden.
Der Bau einer Schleppwinde im Winter 1954 und der Bau einer Flugzeughalle 1955 waren die nächsten Meilensteine in der Geschichte. Um Nachwuchs in die eigenen Reihen zu bekommen, wurde im Jahr 1961 das "BABY 3" verkauft, um ein doppelsitziges Segelflugzeug, eine MÜ 13 E zu kaufen. 1963 gelang es ein im Rohbau befindliches Segelflugzeug, einen L-Spatz 55, zu kaufen und fertig zu bauen. Somit hatte die Luftsportgruppe Burgheim ihr erstes Leistungsflugzeug.
Mit der Anschaffung der Motorseglers SF 25 B (-Falke) begann eine neue Ära in der Burgheimer Fliegerei. Die großen persönlichen Opfer die von den Vereinsmitgliedern erbracht wurden, konnten die Freude nicht trüben, als am 10.12.1972 erstmals der eigene Motorsegler über Burgheim flog. Mit einem Motorsegler waren Passagierrundflüge problemlos möglich und so waren die Mitglieder auch überrascht von der regen Nachfrage nach Rundflügen. Am 06.08.1973 setzte der zweite Motorsegler, eine SF 25 C (-Falke) in Burgheim auf der sogar bis 1988 in Burgheim flog.
In den Jahren 1972 u. 1973 begannen einige junge
begeisterte Vereinsmitglieder sich für das
Fallschirmspringen zu interessieren.
Der genau Geburtstag ist nicht mehr festzustellen, aber bereits ein Jahr später machten die Mitglieder eben dieser Gruppe in Huisheim ihre ersten fliegerischen Erfahrungen. Gemeinsam mit Neuburger Fliegern fuhr man an den Wochenenden mit dem LKW dorthin. Vom 28.12.1939 bis 04.01.1940 wurde trotz eisiger Kälte auf dem Schulgleiter SG 38 ein Lehrgang durchgeführt.
Im August 1940 absolvierten die jungen Burgheimer Flieger in Bergheim bei Dillingen bereits ihren zweiten Lehrgang, an dessen Ende für viele die A-Prüfung stand. Nun aber forderte der 2. Weltkrieg seine Opfer. Fast alle jungen Männer wurden eingezogen, viele von ihnen kamen nicht mehr zurück.
Es war wohl die Begeisterung für die Fliegerei, die bereits im Mai 1949 eine kleine Gruppe veranlaßte, sich zu treffen, um wieder fliegen zu können. Der Schreinermeister Max Brachmann stellte seine Werkstatt in Burgheim zur Verfügung, damit ein Segelflugzeug gebaut werden konnte. Am Anfang musste natürlich Geld beschafft werden. Es wurde gesammelt, gespendet und Faschingsbälle mit Tombola veranstaltet um wenigstens das Nötigste beschaffen zu können. Bald begann der Bau des Segelflugzeuges mit dem Namen "BABY 3". Ohne die Hilfe der Burgheimer Handwerker, Geschäftsleute und Förderer von damals, hätte es zu dieser Zeit sicherlich keine Luftsportgruppe gegeben.
Als dann die Burgheimer hörten, dass in Eichstätt ein Segelflugzeug über den Krieg gerettet wurde, machte man sich sofort auf den Weg dorthin und tatsächlich konnte, trotz Verbot der Alliierten, zusammen mit den Eichstätter Fliegern geflogen werden.
Der Bau einer Schleppwinde im Winter 1954 und der Bau einer Flugzeughalle 1955 waren die nächsten Meilensteine in der Geschichte. Um Nachwuchs in die eigenen Reihen zu bekommen, wurde im Jahr 1961 das "BABY 3" verkauft, um ein doppelsitziges Segelflugzeug, eine MÜ 13 E zu kaufen. 1963 gelang es ein im Rohbau befindliches Segelflugzeug, einen L-Spatz 55, zu kaufen und fertig zu bauen. Somit hatte die Luftsportgruppe Burgheim ihr erstes Leistungsflugzeug.
Mit der Anschaffung der Motorseglers SF 25 B (-Falke) begann eine neue Ära in der Burgheimer Fliegerei. Die großen persönlichen Opfer die von den Vereinsmitgliedern erbracht wurden, konnten die Freude nicht trüben, als am 10.12.1972 erstmals der eigene Motorsegler über Burgheim flog. Mit einem Motorsegler waren Passagierrundflüge problemlos möglich und so waren die Mitglieder auch überrascht vom der regen Nachfrage nach Rundflügen. Am 06.08.1973 setzte der zweite Motorsegler, eine SF 25 C (-Falke) in Burgheim auf der sogar bis 1988 in Burgheim flog.
1987 begann man selbst
Fallschirmspringer auszubilden
Initiiert von Richard Rottenfußer, Peter Utz und Robert Schraml und zwei Schulsystemen wurden damals mit der eigenen Vereinsausbildung begonnen. Heute stehen dem Verein sieben Sprunglehrer und sechs moderne Schulsystem zur Verfügung.
1989 wurde der der Motorsegler "D-KOBL" verkauft und ein leistungsfähigerer Motorsegler, eine HB-23, die heute noch im Verein geflogen wird, gekauft.
Die nächsten sehr großen Meilensteine in der Geschichte der Luftsportgruppe kamen dann im Jahr 2001. Aus dem Segelfluggelände ein Sonderlandeplatz wurde und die bauliche Infrastruktur wurde erweitert, bzw. von Grund auf saniert. Im November 2001 ist die neue Flugzeughalle bezogen und im Mai 2002 wurde der neue Packraum und der neue Videoraum fertig gestellt.
Der 23. August 2003 wurde dann der schwärzeste Tag
in der Geschichte des Vereins.
Nach wie vor unfassbar und unbegreifbar verloren beim Zusammenstoß eines Segelflugzeuges mit der Burgheimer Absetzmaschine fünf Menschen Ihr Leben. Darunter unsere Kameraden Peter Utz, Gerald Striegl und Gerhard Löffler.
